Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei

 

"Spreng die Ketten" auf dem Marienplatz in München am 14. 02.2017!

 

Die Zeit ist reif für eine grundlegende Veränderung - die Revolution der Frauen. One Billion Rinsing ist der Beginn einer neuen Zeitrechung, die durch die Energie des Tanzes in Gang gebracht wurde.    Steh auf, tanz mit! "Spreng die Ketten" auf dem Marienplatz in München am 14. 02.2017!Weltweit ist jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens von Gewalt betroffen. Ebenso gewaltig wie diese Zahl ist unser Zorn darüber. Jedes Jahr tanzen 1 Milliarde, auf Englisch `One Billion´ für eine Welt, in der Frauen nicht länger degradiert, verletzt und ein Leben lang gezeichnet sind.   Wir rufen alle Frauen und die Männer, die sie wertschätzen dazu auf:  

Trommelt, tanzt und lacht mit uns am Dienstag 14.2.2017 von 15.30 bis 18.00 Uhr auf dem Marienplatz in München.  Das Motto für OBR 2017 lautet “Solidarität mit Frauen auf der Flucht” - interkulturell und inklusiv

Mehr Informationen: www.onebillionrising-muenchen.de

 

 

 

 


 

Am 8. März 2017, dem Internationalen Frauentag, veranstalten wir ein Frauenfest im Eine-Welt-Haus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

 

 

 

170202 Einladung Frauenfest Terre DL hc.pdf
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Das Benefizkonzert am 30.6.16 mit Michaela Dietl und den Quetschenweibern war ein voller Erfolg: begeisterte ZuschauerInnen, ein gut gefüllter Saal und ein schönes Spendenergebnis.

Ein Riesen-Dankeschön an die Musikaerinnen für dieses tolle Geschenk!

Der Erlös aus dem Eintritt sind 1480 Euro!

Danke auch an den Schlachthof für die Unterstützung durch den Raum!

Mit dem Erlös des Konzertes wollen wir geflüchtete Frauen in den den Unterkünften in München über ihre Rechte und Hilfsangebote in München informieren.

Fotos: Danke an Roland Neumann aus München

 

 

 

 

 


Filmreihe HELDINNEN 2016

In Kooperation mit dem Nord-Süd-Forum haben wir 2016 eine Filmreihe vorbereitet.

Das Kulturreferat der Stadt München unterstützt diese Reihe.

Jeden Monat findet im Arena-Kino in München (Hans-Sachs-Str. 7) eine Filmveranstaltung mit Diskussion statt.

Der nächste Film ist:

18.5.2016 um 19 Uhr

Zur Hölle mit dem Teufel

Frauen für ein freies Liberia

 

 

von Gini Reticker

Eine wahre Geschichte nach antikem Vorbild: Als die Bügerkriegsparteien in Liberia das Land fast zugrunderichten, verständigen sich die Frauen der verfeindeten Parteien untereinander und zwngen ihre Männer auch mithilfe eines Sex-Streiks dazu, endlich Frieden zu machen.

(Englisch, deutsche Untertitel)

Nach dem Film wird Thoma Böhner von Help Liberia über die aktuelle Situation im Lande informieren und wir diskutieren über den Film.

Programm der Filmreihe zum Download:

Filmreihe_Heldinnen_2016.pdf
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Bundesverdienstkreuz für Juliane von Krause

Juliane von Krause, ehrenamtliche Koordinatorin der Münchner Städtegruppe von TERRE DES FEMMES, erhält Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Gauck für ihren Einsatz für Frauenrechte.

Im Schloss Bellevue, bei der Verleihung am 7.3.2016 in Berlin

 

 

 Juliane von Krause und Bundespräsident Gauck

 


 

KOMMUNEN AKTIV GEGEN WEIBLICHE BESCHNEIDUNG (FGM)
Erfahrungsaustausch mit Expertinnen aus Hamburg, Düsseldorf und FrankfurtÖffentliche Veranstaltung am 17.11.2015 im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Kein Eintritt   Derzeit leben in München ca. 4500 Frauen und Mädchen aus Ländern, in den weibliche Genitalverstümmelung Praxis ist. Daher fordern wir, die Beratung für die Betroffenen in München auszuweiten und die Eltern aufzuklären. Was geschieht in anderen Städten?
Unsere Gäste sind. 
Dr. Anja Stuckert, Plan International
Jawahier Cumar, Stop Mutilation e.V.
Virginia Wangare Greiner MAISHA e.V.     Plan International hat in Hamburg eine Studie erstellt, die die Einstellungen afrikanischer MigrantInnen zur weiblichen Genitalverstümmelung untersucht. Auf der Basis dieser Erkenntnisse wird in Hamburg das Projekt CHANGE durchgeführt, das den Einsatz von Change Agents vorsieht. Diese speziell geschulten Personen aus afrikanischen Communities klären über FGM auf und begleiten betroffene Frauen. In Düsseldorf unterhält der Verein STOP Mutilation e.V. die einzige Beratungsstelle in NRW, die ausschließlich zum Thema FGM arbeitet. Neben sozialer Beratung verschiedener Zielgruppen, darunter auch Männer und Jugendliche, bietet der Verein eine medizinische Sprechstunde in Kooperation mit einem Gynäkologen an. Maisha e.V. ist eine Selbsthilfeorganisation afrikanischer Frauen in Frankfurt, deren Schwerpunkt neben sozialen Aktivitäten im Bereich Gesundheit liegt. Dies zeigt sich an verschiedenen Projekten wie der „Internationalen Humanitären Sprechstunde“, die zwei Mal wöchentlich im Gesundheitsamt stattfindet.   Veranstalter: Münchner Netz gegen weibliche Beschneidung, siehe Einladung: 

Einladung als Download (PDF)     22.- 25. Mai 2015, Pfingsten: Stand der TDF-Gruppe beim Afrika-Fest auf der Theresienwiese

 

Ausstellung: Projekt Florika in Bulgarien

Einladung zur Eröffnung am Dienstag, 25. November 2014, 16 Uhr

München, Frauen-Insel des

Deutschen Katholischen Frauenbundes, Sendlinger Straße 30 

 

Das Projekt Florika setzt sich in einem Roma-Viertel der bulgarischen Küstenstadt Burga gegen Frauenhandel und Kinderheirat ein.

Das Projekt FLORIKA wird aktiv von TERRE DES FEMMES unterstützt.

Referentinnen der Ausstellung: Juliane von Krause (Koordinatorin TDF München) und Christina Vesselinova (Projekt Florika).

 


Im Rahmen der diesjährigen Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen um den 25. November, den Internationalen Aktionstag laden wir Sie ein:

Am Donnerstag, den 13.11.2014

um 19.00 Uhr veranstalten wir mit dem Arena-Filmpalast in München eine Kooperation.

Arena Filmpalast, Hans-Sachs-Str. 7, U-Bahn Fraunhoferstr.

Wir zeigen den argentinischen Film

„Die Fliege in der Asche“

von Gabriele David, Spanisch mit deutschen Untertiteln, Argentinien 2010, 98 min. 

Inhalt

 Nancy und Pato, zwei junge Frauen aus einem Dorf im Norden Argentiniens, werden von einer Vermittlerin in der Hoffnung nach Buenos Aires gelockt, dort als Hausangestellte Geld zu verdienen. Dort angekommen erkennen sie zu spät, dass sie getäuscht wurden, denn sie finden sich in einem Bordell wieder. Eingeschlossen in einer Wohnung in einer bürgerlichen Umgebung rückt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in unerreichbare Ferne.

 

 

 Während sich Pato gegen den Zwang, sich zu prostituieren, wehrt und dafür hart bestraft wird, fügt sich die naive Analphabetin Nancy in ihr Schicksal, um das Leben für sich und ihre Freundin ertragbarer zu gestalten. Doch schließlich ist sie es, die die Tür in die Freiheit öffnet. Dabei stehen nicht nur die Betreiber des Bordells, sondern auch die Gäste und Nachbarn, die das Leid der jungen Frauen stillschweigend akzeptiert haben, zur Anklage. Der Film handelt von der Kraft der Solidarität, die Nancy und Pato hilft, ihre Würde und ihr Leben erfolgreich zu verteidigen. 

 

Nach dem Film Diskussion mit Juliane von Krause und aktiven Frauen der TERRE DES FEMMES e.V. Städtegruppe München

Siehe auch: www.aktiv-gegen-maennergewalt.de


Juli 2014

Katharina-von-Bora-Preisverleihung

Auszeichnung für Juliane von Krause

Im Rahmen des 5. Katharina-Tag, vom 4. bis 6. Juli 2014 in Torgau, wird der Katharina-von-Bora-Preis vergeben. Eine der diesjährigen Preisträgerinnen ist Juliane von Krause, Koordinatorin unserer TDF-Städtegruppe München. Gewürdigt wird ihr unermüdlicher Einsatz für das Projekt "Florika".

Wir freuen uns sehr für unsere couragierte TDF-Frontfrau! 

 

Juliane von Krause (links) mit Christa Stolle, Geschäftsführerin und Vorstand von TERRE DES FEMMES, bei der Preisverleihung am 5. Juli 2014 in Torgau.

 

 


 

Vortrag und Diskussion - 24. Juni 2014

Damit der unsagbare Schmerz ein Ende hat

Bildung ist der beste Schutz: Aufklärung gegen weibliche Genitalverstümmelung mit

Rakieta Poyda, Dr. Ingrid Anker, Kathrin Seyfahrt

 

  Am 24. Juni kam Rakieta Poyga, Projektleiterin von "Bangr Nooma" in Burkina Faso, nach München um über ihr sehr erfolgreiches Projekt zu berichten.

  Neben der Aufklärungsarbeit in den Dörfern und Gemeinden Burkina Fasos rund um die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung, ist Rakieta Poyga vor allem auch die Ausbildung von Frauen und Mädchen in ihrer Heimat ein großes Anliegen. Bildung, so Rakieta Poyga, ist der Schlüssel zum Erfolg: Sowohl bei der Zurückdrängung der Beschneidungspraxis als auch für mehr Mitsprache der Frauen in der Gesellschaft, und der Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben als Frau. 

 

Powerfrau mit viel Charme und Humor: Rakieta Poyga im Gespräch mit Moderatorin Isabella Schmid vom Bayerischen Rundfunk; Foto © Terre des Femmes München

  Die Bemühungen von Bangr Nooma sprechen dann auch eine deutliche Sprache: Bei 33.000 Mädchen und Frauen, die man vor der genitalen Verstümmelung bewahren konnte, hätte man dann zu zählen aufgehört, erzählte Rakieta Poyga. Mittlerweile gäbe es ein gut funktionierendes Netzwerk von selbständig arbeitenden Aufklärungsmitarbeiterinnen (Animatricen). Die erfolgreiche Arbeit sei wesentlich von der finanziellen Unterstützung von Terre des Femmes geprägt.

  War man am Anfang noch schwer angefeindet worden, überhaupt über das Tabu-Thema zu sprechen, hätte sich hier ein bemerkbarer Wandel vollzogen. Viele Probleme, die früher nicht ansprechbar waren, würden nun in den Kreisen der Frauen diskutiert. Von vielen Mißständen, denen vor allem junge Mädchen und Frauen hilflos ausgesetzt seien, berichtete Poyga. Im Hinblick auf die Verwirklichung der Menschenrechte der Frauen in Burkina Faso gäbe es noch sehr viel zu tun.  

 

 Dr. Ingrid Anker referiert über den Stand der Dinge in München. Foto © Terre des Femmes München

  Die ehemalige Stadträtin Frau Dr. Ingrid Anker informierte abschließend das anwesende Fachpublikum und Gäste, was derzeit getan wird, um betroffene Frauen in München medizinisch gut zu versorgen und ihre Töchter zu schützen. Denn in München leben ca. 3- 4.000 Frauen, die an den Folgen einer Genitalverstümmelung leiden. Etwa 700 Mädchen sind gefährdet, diesem Eingriff zum Opfer zu fallen.

    Das Referat für Gesundheit und Umwelt der LH München, Fachstelle Frau & Gesundheit erstellt einen fortlaufend aktualisierten Rundbrief rund um das Thema: Genitale Beschneidung / Informationen für Fachkräfte und Interessierte der Landeshauptstadt München Download

 

 

Rakieta Poyda, Leiterin des Projektes Bangr Nooma in Burkina Faso

 

 Bangr Nooma: Es gibt nichts Besseres als Wissen

 Terre des Femmes unterstützt das Projekt Bangr Nooma

 

Am 24.6.2014 im Eine Welt Haus in München, Schwanthalerstr. 80, um 19.30 Uhr!

 


TERRE DES FEMMES wendet sich gegen Operationen an weiblichen Genitalien, ohne medizinische Indikation

Genitalien sind in ihrer Form sehr unterschiedlich. TERRE DES FEMMES (TDF) ruft auf zu einer Wertschätzung dieser Vielfalt!

Wir beobachten mit Sorge den aktuellen Trend der Intim-Operationen [1].

Nach der Anpassung der sichtbaren Körperteile an ein übertriebenes Idealbild hat die Schönheitschirurgie nun auch die Genitalien für sich vereinnahmt: Bei den medizinisch nicht notwendigen Intim-Operationen wird die optische Erscheinung der Vulva normiert und den Kundinnen eine Verbesserung ihres Sexuallebens, ihres Lustempfindens und/oder ihres Selbstwertgefühls durch chirurgische Mittel versprochen.

Die körperliche Selbstwahrnehmung und das sexuelle Erleben werden von der Schönheitsindustrie als abhängig von anatomischen Details dargestellt und sexuelle Befriedigung wird ausschließlich der „richtigen“ Anordnung der Genitalien zugeschrieben.

Im Angebot der Schönheitsindustrie sind unter anderem Schamlippenverkleinerungen und – aufspritzungen, G-Punkt-Vergrößerung, Rekonstruktionen des Jungfernhäutchens (Hymen), Venushügelverkleinerung, Vaginaverengung und Klitorisverlegung. Diese Optionen machen u.a. den Orgasmus durch Penetration zur Norm und ignorieren andere Formen der Befriedigung und sexuellen Freiheit. Operationen statt Fantasie, Normierung statt Kreativität, Chirurgie statt gemeinsamen Experimentierens werden als Lösung für den angeblich „fehlerhaften“ natürlichen Körper präsentiert.

Aufklärung über erogene Zonen, Wissen um die Vielfalt der Sexualität und das Selbstvertrauen, befriedigende Praktiken für sich zu probieren, können sinnvollere Alternativen zu Intim-Operationen sein.

Die Form, Größe und Beschaffenheit der Schamlippen (Labien) sind so individuell wie ein Gesicht. Wie unsere Mimik sich je nach Laune ändert, reagieren auch unsere Genitalien z.B. auf Erregung. Dass die inneren Labien meist größer und länger als die äußeren Labien sind, ist vielen Mädchen und Frauen nicht bekannt, was zu hoher Verunsicherung führt und anfällig für die Strategien der Schönheitsindustrie macht.

Es gibt jedoch keinen Beleg dafür, dass die hohen Erwartungen an das soziale, psychische und ästhetische Ergebnis der Operation gerechtfertigt sind. Das Risiko einer unnötigen Operation und die Nebenwirkungen des Eingriffs wie Narbenbildung, Verlust der Empfindungsfähigkeit, Schmerzen und Entzündungen werden oft verharmlost.

Missstände:

1) Die Zahl der angefragten und durchgeführten Intim-OPs steigt seit Jahren. Ein solcher Trend kann seine Ursache in dem mittlerweile stark vereinfachten Zugang zu Pornographie sowie in der sexualisierten Darstellung von Frauenkörpern in der Werbung haben. Eine vermeintliche Norm wird so medial erzeugt und suggeriert, dass eine unveränderte Vulva nicht liebens- und begehrenswert sei.

2) Der gesellschaftliche Mainstream unterstellt Fehlerhaftigkeit, wenn das persönliche Sexualleben nicht jederzeit wie gewünscht funktioniert. Der natürliche weibliche Körper wird als „falsch“ angesehen und dabei ein unrealistisches, unnatürliches Bild vom weiblichen Körper als erstrebenswert verfestigt.

3) Die „normale“ Vulva ist unbekannt, da es keine seriöse Studie gibt, in der Größe und Proportion von Labien, Klitoris und Vagina gemessen wurden. Ein „zu groß“ oder „zu dunkel“ oder „zu unsymmetrisch“ bezieht sich damit auf einen fiktiven, irrealen Maßstab. Die “modische” Vulva entspricht dem äußeren Genital eines jungen Mädchens und repräsentiert somit eher einen pädophilen Traum als den Wunsch nach einer erwachsenen, gleichgestellten, entwickelten und selbstbewussten Partnerin.

4) Der medizinische Fortschritt steigert das Vertrauen in die Chirurgie und die enorme Verbreitung von Schönheitsoperationen verleitet dazu, recht spontan und unreflektiert den eigenen Körper dauerhaft und unumkehrbar einer Mode anzupassen. Das gewünschte Operationsergebnis kann nie garantiert werden, da dies von der natürlichen Beschaffenheit des Körpers abhängt. Die Kundinnen gehen also ein doppeltes Risiko ein: Das eines schwerwiegenden chirurgischen Eingriffs und das der Unzufriedenheit mit dem Ergebnis.

5) Die Anpassung des weiblichen Körpers an Modetrends, Ideale und Normen widerspricht einem gleichberechtigten, selbstbestimmten und freien Leben. Die Individualität und Einzigartigkeit jeder Frau sollte ihr als Stärke und Glück gelten, nicht als Abweichung.

Forderungen:

TDF fordert mehr Aufklärung und strengere Richtlinien in Bezug auf medizinisch unnötige Genitaloperationen sowie an die Ausbildung operierender ÄrztInnen.

TDF spricht sich gegen die ästhetischen Operationen aus und fordert ein Verbot von Werbung für plastische Operationen im weiblichen Genitalbereich, da diese Anreize schafft und die Risiken der Operationen verschleiert.

Die Aufklärung über die natürliche Vielfalt der weiblichen Geschlechtsteile und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Trend zu Schönheitsoperationen sollen bereits in der Schule stattfinden.

  1. TDF fordert eine unabhängige Untersuchung zu den Folgeschäden medizinisch nicht indizierter Operationen.
  2. TDF fordert eine unabhängige psychologische, medizinische und sexualtherapeutische Pflichtberatung vor jedem intimchirurgischen Eingriff.
  3. TDF fordert, dass ästhetische Intimoperationen unabhängig von der Einwilligung der Eltern nicht vor der Volljährigkeit durchgeführt werden dürfen.

 

Exkurs Hymenrekonstruktionen [2]:

Bei ÄrztInnen häufen sich Anfragen von jungen Frauen aus patriarchal strukturierten Familien, die nach einer Wiederherstellung ihres Jungfernhäutchens (Hymenrekonstruktion) fragen. Ihnen geht es vor allem darum, in der Hochzeitsnacht ihre Jungfräulichkeit zu beweisen, indem sie bluten. Sie gehen fälschlicherweise davon aus, dass jede Frau ein Jungfernhäutchen hat, das beim ersten vaginalen Geschlechtsverkehr verletzt wird[3].

In patriarchalisch strukturierten Familienverbänden kommt der Jungfräulichkeit von Frauen eine hohe Bedeutung zu: Es wird erwartet, dass sie jungfräulich in die Ehe gehen, da andernfalls die Familienehre in Gefahr bzw. verletzt ist. Die Familie verliert ihr Ansehen in der Gemeinschaft, wenn die Braut nicht blutet. Um die Ehre wiederherzustellen, droht den Frauen, die ihre Jungfräulichkeit nicht beweisen können, im schlimmsten Fall der Tod. Daher sind Hymenrekonstruktionen nicht als „normale“ bzw. ästhetische Schönheitsoperationen anzusehen. Der soziale Druck sich solchen OPs zu unterziehen, ist ein anderer und auch die möglichen Konsequenzen für eine junge Frau sind gravierender, wenn sie nicht blutet[4].

Durch intensive Betreuung und Aufklärung über den Jungfräulichkeitsmythos sollte den Betroffenen Alternativen zu einer Hymenrekonstruktion aufgezeigt werden. In Fällen, in denen die Wiederherstellung des Jungfernhäutchens die einzige Option ist, die Gesundheit oder sogar das Leben der betroffenen jungen Frauen zu schützen, sollte die Rekonstruktion ermöglicht werden. Sie darf allerdings kein Routineeingriff werden.

Verabschiedet vom Vorstand von TERRE DES FEMMES am 23.06.2014

 


1. Rekonstruktive und medizinisch indizierte Operationen sind hier an keiner Stelle gemeint. Hierunter fallen ausdrücklich auch die zur Anpassung des Körpers an die Geschlechtsidentität notwendigen Eingriffe.
 
 
3. Laut wissenschaftlichen Studien bluten mehr als die Hälfte der Frauen nicht beim ersten vaginalen Geschlechtsverkehr (Vgl. Joyce A. Adams, MD; Ann S. Botash, MD; Nancy Kellogg, MD: „Differences in Hymenal Morphology Between Adolescent Girls With and Without a History of Consensual Sexual Intercourse“, March 2004).
 
4. Studien haben ergeben, dass eine OP eine Blutung nicht garantiert (Vgl. Bianca R. van Moorst, Rik H. W. van Lunsen, Dorenda K. E. van Dijken and Concetta M. Salvatore: „Backgrounds of women applying for hymen reconstruction, the effects of counselling on myths and misunderstandings about virginity, and the results of hymen reconstruction“, April 2012).
 
 

Juni 2014

Bildung ist der beste Schutz!

Aufklärung gegen weibliche Genitalverstümmelung

  Am 24. Juni kam Rakieta Poyga, Projektleiterin von "Bangr Nooma" in Burkina Faso, nach München um über ihr sehr erfolgreiches Projekt zu berichten.

  Neben der Aufklärungsarbeit in den Dörfern und Gemeinden Burkina Fasos rund um die Folgen weiblicher Genitalverstümmelung, ist Rakieta Poyga vor allem auch die Ausbildung von Frauen und Mädchen in ihrer Heimat ein großes Anliegen. Bildung, so Rakieta Poyga, ist der Schlüssel zum Erfolg: Sowohl bei der Zurückdrängung der Beschneidungspraxis als auch für mehr Mitsprache der Frauen in der Gesellschaft, und der Möglichkeit zu einem selbstbestimmten Leben als Frau. 

 

Powerfrau mit viel Charme und Humor: Rakieta Poyga im Gespräch mit Moderatorin Isabella Schmid vom Bayerischen Rundfunk; Foto © Terre des Femmes München

  Die Bemühungen von Bangr Nooma sprechen dann auch eine deutliche Sprache: Bei 33.000 Mädchen und Frauen, die man vor der genitalen Verstümmelung bewahren konnte, hätte man dann zu zählen aufgehört, erzählte Rakieta Poyga. Mittlerweile gäbe es ein gut funktionierendes Netzwerk von selbständig arbeitenden Aufklärungsmitarbeiterinnen (Animatricen). Die erfolgreiche Arbeit sei wesentlich von der finanziellen Unterstützung von Terre des Femmes geprägt.

  War man am Anfang noch schwer angefeindet worden, überhaupt über das Tabu-Thema zu sprechen, hätte sich hier ein bemerkbarer Wandel vollzogen. Viele Probleme, die früher nicht ansprechbar waren, würden nun in den Kreisen der Frauen diskutiert. Von vielen Mißständen, denen vor allem junge Mädchen und Frauen hilflos ausgesetzt seien, berichtete Poyga. Im Hinblick auf die Verwirklichung der Menschenrechte der Frauen in Burkina Faso gäbe es noch sehr viel zu tun.  

 

 Dr. Ingrid Anker referiert über den Stand der Dinge in München. Foto © Terre des Femmes München

  Die ehemalige Stadträtin Frau Dr. Ingrid Anker informierte abschließend das anwesende Fachpublikum und Gäste, was derzeit getan wird, um betroffene Frauen in München medizinisch gut zu versorgen und ihre Töchter zu schützen. Denn in München leben ca. 3- 4.000 Frauen, die an den Folgen einer Genitalverstümmelung leiden. Etwa 700 Mädchen sind gefährdet, diesem Eingriff zum Opfer zu fallen.

    Das Referat für Gesundheit und Umwelt der LH München, Fachstelle Frau & Gesundheit erstellt einen fortlaufend aktualisierten Rundbrief rund um das Thema: Genitale Beschneidung / Informationen für Fachkräfte und Interessierte der Landeshauptstadt München Download

 Bangr Nooma: Es gibt nichts Besseres als Wissen

 Terre des Femmes unterstützt das Projekt Bangr Nooma 


24. Mai 2014 - Englischer Garten

 

 

Für detaillierte Informationen bitte auf das Bild klicken....


Treffen im April:

17.4.2014 im SIAF, in der Sedanstrasse 37, 19.30 Uhr


Termin der Städtegruppe im März:

20. März 2014 um 19.30 Uhr im Frauentreff SIAF in der Sedanstrasse 37, Nähe Ostbahnhof

Themen: Film Philomena (Zwangsadoptionen); Planungen für unsere Veranstaltung über das Projekt Bangr Nooma am 24. Juni im Eine-Welt-Haus


Wanderausstellung "Tatmotiv Ehre"

In Unterhaching, im Kulturamt

vom 27.1.2014 bis 07.02.2014

 

Eröffnung am 27.1.2014 um 20 Uhr, Rathaus, Rathausplatz 7

Einführung durch Juliane von Krause, Koordinatorin der Münchner Städtegruppe

 

 


Beschreibung

 

 


Eine Ausstellung von TERRE DES FEMMES 
im Rathaus Unterhaching vom 28.01. bis 07.02.2014 

Die Wanderausstellung "Tatmotiv Ehre" erläutert exemplarisch anhand von Länderbeispielen verschiedene Formen von Gewalt im Namen der Ehre. Mit Fotos und Texten wird über die Lage bedrohter Frauen und die Veränderung der traditionellen Frauenrolle informiert. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung zehn Porträts mutiger Frauen, die beispielhaft durch ihr eigenes Engagement zu einem Ende des Schweigens aufrufen. 
Weltweit wird Frauen mit dem Verweis auf ihre "Ehre" ein selbstbestimmtes und freies Leben verweigert. So werden minderjährige Mädchen von ihren Eltern gezwungen, einen Mann zu heiraten, den sie nie zuvor gesehen haben. Andere werden von nahen männlichen Verwandten ermordet, weil sie angeblich die Ehre ihrer Familie verletzt haben. 
Nach Schätzungen des Weltbevölkerungsberichts der UNO werden alljährlich weltweit mindestens 5.000 Mädchen und Frauen der "Ehre" wegen ermordet. 

Zur Ausstellungseröffnung am Montag, 27.01.2014 um 20.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. 

(In Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Unterhaching und dem "Forum Begegnungen der Kulturen") 
 

Adresse

Rathaus Unterhaching, Rathausplatz 7

Eintritt

frei

 


 

 Superschöne und wichtige Aktion! nachmittags auf dem Stachus! Macht mit!

Frauen (und Männer) stehen auf gegen Gewalt an Frauen

 


Erstes Treffen der Städtegruppe 2014

                           Donnerstag, 16.1.2014 um 19.30 Uhr im SiAF, Sedanstrasse 37

Gäste willkommen! 


 

25. November

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Münchner Aktionswochen gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen   

18.11.-30.11. November 2013

 

Flyer mit den Veranstaltungen zum Download

 

Ein Übersicht über die zahlreichen Veranstaltungen in finden Sie im Flyer der Stadt München;

Die Städtegruppe TDF München beteiligt sich am 25. November an der Podiumsdiskussion von Zonta International

Zonta sagt Nein! - zu Gewalt an Fauen

19 Uhr

Künstlerhaus am Lehnbachplatz, München

 

 


 

Kampagne für die Verbesserung der Rechte der Opfer von Frauenhandel

Die Städtegruppe München unterstützt die Kamapgnen von TERRE DES FEMMES Deutschland zur Verbesserung der Rechte von Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind. 

Vom 7.11. bis 15.11.2013 zeigten wir die Ausstellung "Ohne Glanz und Glamour - Prostitution im Zeitalter der Globalisierung" in München im Sozialbürgerhaus in der Plinganserstr. 150 (siehe Termine) 

 

 © TDF München

Was fordern wir und warum?

Opfern von Zwangsprostitution garantiert das deutsche Recht so gut wie keinen Opferschutz. Vor allem die Rechtslage der betroffenen Frauen, die nicht aus der Europäischen Union stammen, ist problematisch. Nur wenn sie bereit sind, gegen die Täter vor Gericht auszusagen, dürfen sie unter Umständen bis Ende des Strafverfahrens in Deutschland bleiben. Anschließend werden die oftmals stark traumatisierten Frauen in ihr Herkunftsland abgeschoben – eine garantierte Opferentschädigung oder psycho-soziale Betreuung bekommen sie nicht.

Im Frühjahr 2013 steht das Thema Menschenhandel auf der Tagesordnung des Bundestags. TERRE DES FEMMES übergibt deshalb die Unterschriften im März 2013 an den Innenminister.

Wir fordern Innenminister Friedrich auf, sich dafür einzusetzen,

  • dass Opfern von Zwangsprostitution aus humanitären Gründen ein unbefristeter Aufenthaltstitel erteilt wird, der unabhängig von ihrer Bereitschaft, vor Gericht auszusagen, gelten muss.
  • dass Opfern von Zwangsprostitution eine geeignete Betreuung und Entschädigung garantiert wird.  
     

Straßentheater gegen Frauenhandel in München Ende Oktober 2012

 


November 2013

Loverboys

Immer mehr Mädchen und junge Frauen fallen auf Ihre "Masche" herein. In Memmingen hat nun am 14. 11 ein Prozess gegen drei sogenannte Loverboys begonnen. Online-Bericht in der Süddeutschen Zeitung: 

"Märchen von der großen Liebe"

Hilfe und Informationen: NO loverboys 


Bericht in der Süddeutschen Zeitung vom 7.11.2013 zur Ausstellung:

"Ohne Glanz und Glamour"

Verschleppt, verkauft, vergewaltigt

Frauenhandel und Prostitution sind ein lukratives Geschäft. Leidtragende 
sind junge Frauen, die wie Leibeigene gehalten werden, die Anwerber kommen oft aus dem persönlichen Umfeld. Eine Ausstellung in München lenkt nun die Aufmerksamkeit auf ein Thema, das noch immer tabuisiert wird.
 

Zum Beitrag auf der SZ-online 


 

Wir zeigen im November die TDF- Ausstellung: 

Ohne Glanz und Glamour

Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung

unter der Schirmherrschaft von Frau Christine Strobl, zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München

5.11.- 16.11. 2013

im Foyer des Sozialbürgerhauses Plinganserstraße

Plinganserstr. 150 in 81379 München

Hier die Einladungskarte mit allen Informationen herunterladen.

 Alexandra Schmidt von TERRE DES FEMMES

Alexandra Schmidt  © TDF München

Eröffnung der Ausstellung am 5.11.2013 um 19.00 Uhr 

durch Frau Dr. Maria Kurz- Adam, Leiterin des Jugendamtes der Landeshauptstadt München.  

 Einführung:

·        Gabriele Nuß, Gleichstellungsstelle für Frauen der Stadt München

·        Juliane von Krause, Sozialwissenschaftlerin und Ausstellungsautorin

·        Monika Cissek-Evans, Fachberatungsstelle für Opfer von Frauenhandel JADWIGA, München

 

Musik: Michaela Dietl, Akkordeonistin und Vokalartistin, München

Einlass und kleiner Imbiss ab 18.00 Uhr

 

Führungen durch die Ausstellung:

Donnerstag, 07.11. um 16:30 Uhr

Dienstag, 12.11. um 16:30 und 18:00 Uhr

Weitere Führungen für Gruppen/ Schulklassen bei Voranmeldung: 089 43651474

 

Öffnungszeiten: Mo – Mi 8:00 – 16:00, Do 8:00- 17:00, Freitag 8:00 - 13:00 Uhr

Freier Eintritt

MVV: U3 Obersendling; Bus 134 Halt Tölzerstr; Parkplätze im Hof hinter der Schranke

Veranstalterinnen:

Städtegruppe TERRE DES FEMMES, München  

www.terre-des-femmes-muenchen.de

Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt Stadt München

Unterstützt durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirksausschuss 19  

 

© TDF München

 

Gabriele Nuss © TDF München

 

Michaela Dietl © TDF München

 

© TDF München

 

 


 

THE CUT

Eine beschnittene Frau ist wie ein Stein…

Dokumentarfilm (45 Min.) englisch mit deutschen Untertiteln, 2012

Montag, 4. März 2013 um 20.00 Uhr

im Arena Filmtheater, Hans-Sachs-Str.7, 80469 München.

www.arena-kino.de

Die TERRE DES FEMMES Gruppe München lädt herzlich ein zu einem Filmabend mit Diskussion (englisch/deutsch) mit der Regisseurin Beryl Magoko (Uganda) und dem Produzenten Andreas Frowein (Frankfurt).

Eintritt:   8,- €  / 6,50 €  ermäßigt.

 


 Am 14.Februar 2013 waren wir bei

One Million Rising

auf dem Karlsplatz/Stachus

 

 

Wir haben mit ca. 500 Frauen die Erde beben lassen!

  

Unsere Gruppe beteiligte sich an der tollen weltweiten Frauenaktion am 14.2.2013

One billion rising- Eine Milliarde Frauen stehen auf!

http://youtu.be/fL5N8rSy4CU

www.onebillionrising.de

  

  

www.onebillionrising.de


 

Aktionen und Veranstaltungen unserer Gruppe im Rückblick: 

Anlässlich des 25.November 2012, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen: 

...„Und plötzlich gehörst du ihm

Mädchenhandel in Deutschland

 Bärbel Kannemann von der Organisation Eilod e.V. (Elterninitiative für Loverboy-Opfer in Deutschland) über die Strategien skrupelloser Menschenhändler, Minderjährige in die Prostitution zu zwingen.

Vortrag/Filmausschnitte „Lover Boys“

 29. November 2012, Seidl Villa 

 

Bärbel Kannemann informiert über die skrupellosen Methoden von Zuhältern, die sehr junge Mädchen in die Prostitution bringen 

Bärbel Kannemann und Juliane von Krause, Koordinatorin der Münchener Städtegruppe 


06. OKTOBER 2012

Teilnahme am „Slut Walk“ ab Sendlinger Tor, München 


23. MAI 2012

Filmvorführung und Gespräch zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung

Maïmouna - la vie devant moi / «Maïmouna -das Leben liegt vor mir»  


ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG, dem 8. MÄRZ 2012

Zur Hölle mit dem Teufel – Dokumentarfilm, Arena Kino

Cairo 678 – Spielfilm, Monopol Kino 


25. NOVEMBER 2011

Kundgebung mit 2. Bürgermeisterin Christine Strobl

Odeonsplatz Fußgängerzone, 13 Uhr  - 14.30 Uhr

VeranstalterInnen: Aktionsbündnis 2011, www.aktiv-gegen-maennergewalt.de, Frauenhaus Frauen helfen Frauen e.V.

Fahnenhissung „Frei leben ohne Gewalt“

vor dem Münchner Rathaus

Veranstalter: Stadt München 


24. NOVEMBER 2011

Infoveranstaltung "Frauenrechte in Afghanistan heute"

Veranstalterinnen:

Frauenhilfe München, Frauenhilfe Afghanistan, Münchner Frauennetz, TERRE DES FEMMES

Auch Jahre nach dem Sturz der Taliban ist die Situation von Frauen in Afghanistan besorgniserregend. Zwangsverheiratung, Kinderehe und Mädchenhandel sind alltäglich. Trotz aller Gewalt gründen mutige

 Frauen Frauenhäuser und diskutieren öffentlich über Frauenrechte.

Wir informieren mit Erfahrungsberichten und Filmbeiträgen über Härten und Hoffnungen des Lebens von Frauen in Afghanistan. 


Rosenheim

24. NOVEMBER 2011

Infoveranstaltung zum 25. November und Fahnenhissung

Veranstalterin: DGB-Frauen Rosenheim

- Informationen zur Arbeit von TERRE DES FEMMES

·                  Partnergewalt

·                 Zwangsheirat

·                 Verbrechen im Namen der Ehre

·                 Genitalverstümmelung

·                 Mythos Jungfräulichkeit

- Informationen über die Arbeit des Frauenhauses Rosenheim 


22. NOVEMBER 2011

Mythos Jungfräulichkeit

Kurzvortrag mit Mythen und Fakten zum Thema, Antworten auf Fragen wie:

Woher kommt dieser "Kult" um die Jungfräulichkeit in so vielen Kulturen? Was sind die Hintergründe? Welche falschen Vorstellungen gibt es zu der Beschaffenheit des Hymens? Welchen Verhaltensrestriktionen unterliegen junge Frauen, die jungfräulich in die Ehe gehen und ihre Jungfräulichkeit in der Hochzeitsnacht "beweisen" müssen?

Anschließend Lesung aus einem Buch und Diskussion. 


17. NOVEMBER 2011

Infoveranstaltung Häusliche Gewalt

– Menschenrechtsverletzung an Frauen in den eigenen vier Wänden

Infoveranstaltung und Diskussion mit Juliane von Krause und Sonja Herberth von TERRE DES FEMMES

Veranstalter: BÜNDNIS 90/Die Grünen München und Grüne Jugend München,

 


16.August 2011         Slut Walk München

 

 


16. Juli  2011        Umfazi – Die Frau, Tanztheater

                               Performancegruppe „Intombi Zomqangala“ aus

                               Zimbabwe 


10. Juli  2011         Aktion „Frau in Bewegung“, Interkulturelle  

                                 Busfahrt zur Frauen- Fußball WM, Spiel in Augsburg

 Fußballtour bei der Frauen WM


 

15. Mai   2011           Film „Rough Aunties“, Mathäser Filmpalast 


19. März 2011

DGB- Veranstaltung: 100 Jahre Internationaler Frauentag

Mit unserer Teilnahme ab 11 Uhr auf dem Karlsplatz, gegen 13 Uhr Demonstrationszug zur Alten Messe, dort  „Markt der Gleichstellungsmöglichkeiten“ mit unserem Infostand. 


 

6. Februar 2011

                     Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung

Büchertisch im Galerie-Cafe Prasserie, Sommerstraße 39, München. 


21. Dezember 2010

                    Projektwoche „Weltsichten“ – nicht öffentlich

Berufsoberschule Freimann: Vorstellung der Arbeit von TDF und Diskussion 


11. Dezember 2010

Matinee des Kurzfilms

                    „Wenn Bäume Puppen tragen

zum Thema Genitalverstümmelung. Erläuterungen und Podiumsgespräch mit Drehbuchautor Christoph von Zastrow, Regisseur Ismail Sahin und Juliane von Krause. 


5. und 14. Dezember 2010

Infostand auf demTollwood Winterfesival im Bazarzelt


25. November 2010

Internationaler Aktionstag gegen Gewalt an Frauen.An diesem Tag erinnern in ganz Deutschland Fahnen an unsere Vision: Frei leben ohne Gewalt!

Mittags, Odeonsplatz, Aktion mit Sibylle Stotz, autonomes Frauenhaus; Claudia Stamm, MdL Grüne;

Infostand TERRE DES FEMMES

19.00 Uhr 2010

Dokumentarfilm "Shortcut to Justice" und Podiumsdiskussion

Veranstalterin: Ragnhild-Esswein-Koppen, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises München

Moderation: Juliane von Krause, TDF München 


24. November 2010

Infoabend zum 25.November : Dieser Tag ist für TERRE DES FEMMES sehr wichtig. Ist er doch Anlass, an das massive gesellschaftliche Problem zu erinnern, das nach wie vor in hohem Maße die seelische und körperliche Gesundheit von Frauen beeinträchtigt.

Die Münchner Städtegruppe stellte folgende Themen und die Arbeit von TDF dazu  vor:

- Partnergewalt

- Zwangsheirat

- Verbrechen im Namen der Ehre

- Genitalverstümmelung 


17. November 2010

Besuch in einem Projekt für überwiegend minderjährige Flüchtlinge.

Ein berufqualifizierendes Projekt, dessen Ziel es ist, jungen Asylbewerberinnen, die hier nicht arbeiten und keine Ausbildung machen dürfen, eine Grundqualifikation im Schneiderhandwerk zu vermitteln.

TDF Frauen haben gemeinsam mit einer Gynäkologin (Frau Dr.Maurer) das Projekt besucht und über Frauenrechte, FGM und Verhütung gesprochen.

 Fügen Sie an dieser Stelle die detaillierte Entstehungsgeschichte Ihres Vereins bzw. Ihrer Organisation ein.*]

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